Akkordeon oder Keyboard?

In einer Zeit, in der die Elektronik immer weiter fortschreitet, stellt sich dem Musizier-Einsteiger die Frage: KEYBOARD oder AKKORDEON? Hier ein paar Hinweise auf die Unterschiede.

Handhabung

Ein Keyboard ist meistens etwas größer als ein Akkordeon, es benötigt einen Ständer bzw. einen Tisch und einen Stuhl sowie Batterien oder einen Stromanschluss. Ein Akkordeon kann man auch im Stehen spielen. Beim Akkordeon wählt man das Register und kann sofort loslegen. Beim Keyboard müssen zunächste diverse Einstellungen vorgenommen werden, bevor das Spiel beginnt. Einige dieser Einstellungen können als sogenannte "Presets" abgespeichert werden und dann auf Knopfdruck abgerufen werden. Die meisten Keyboards haben eingebaute Lautsprecher, klingen aber erst durch die Wiedergabe mit einer Verstärkeranlage oder Kopfhörern gut.

Erlernbarkeit/Spielbarkeit

Auf der Diskantseite ähneln sich Keyboard und Akkordeon stark, auf der Basseite müssen beim Keyboard Akkorde gegeriffen werden oder es muss die Bassautomatik erlernt werden. Der Lernaufwand ist also bei beiden Instrumenten ähnlich.

Klangmöglichkeiten

Das Akkordeon bietet je nach Choranzahl verschiedene Klänge im Diskant- und im Bassbereich. Sehr viel mehr Klangmöglichkeiten sowie automatische Schlagzeug-Beleitung bietet dagegen des Keyboard, das häufig fast alle Instrumente imitieren kann. Die vielfältigen Einstellmöglichkeiten der Keyboards werden aber meistens gar nicht ausgeschöpft, denn häufig sind die Spieler damit überfordert.

Preise, Wertverfall & Reparatur

Keyboards kann man schon unter 100 Euro erwerben, die Qualität ist dann aber auch nur mäßig. Für bessere Qualitäten sollte man zwischen 500 und 1000 Euro einplanen. Gebrauchte Akkordeons mit Garantie gibt es ab 500 Euro, für etwas bessere neue Akkordeons fangen die Preise um die 1000 Euro an.

 

Wie bei allen elektronischen Geräten gibt es bei den Keyboards regelmäßig neue Modelle und die alten unterliegen einem rapiden Preisverfall. Akkordeons behalten ihren Wert über eine lange Zeit und können als Sondermodelle sogar später einmal sehr gefragt sein.

 

Außerhalb der Garantiezeit kann die Reparatur eines Keyboards manchmal schwierig werden (insbesondere bei preiswerten Modellen), während Akkordeons auch noch nach Jahrzehnten einwandfrei repariert werden können. 

Fazit

Für das Keyboard sprechen der günstige Preis und die vielfältigen Klangmöglichkeiten. Degegen sprechen die umständlichen Einstellungen, die Notwendigkeit einer Stromquelle, der synthetische Klang, der schnelle Werteverfall und eventuell eine schwierige Reparierbarkeit nach der Garantiezeit.

 

Für das Akkordeon sprechen der lebendige Klang, die gute Handhabung (man kann überall und sofort losspielen) und der Werterhalt. Es fehlen die vielfältigen Klangmöglichkeiten eines Keyboards, die Begleitautomatik und der einfache Anschluß an Kopfhörer oder einen Verstärker.

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